medienpresserechtPresse- und Äußerungsrecht

Sie sind wütend, weil einer Ihrer Angestellten bei facebook Dinge über Sie schreibt, die nicht stimmen? Vielleicht sind Sie aber auch Journalist und möchten vor einer Veröffentlichung klären, ob Ihre Reportage über einen Politiker gedruckt werden kann, ohne dass Sie sich gefährden, einen Rechtsstreit heraufzubeschwören. Dann sind Sie richtig bei mir!

Das Presse- und Äußerungsrecht gehört zum weiten Rechtsgebiet des Medienrechts und befasst sich mit der Zulässigkeit von Äußerungen und der Veröffentlichung von Bildern in Printmedien, Hörfunk, Fernsehen und im Internet. Es dient vor allem dazu, für den Betroffenen nach erfolgter Veröffentlichung von unwahren oder ehrverletzenden Behauptungen Ansprüche auf Unterlassung, Widerruf, Gegendarstellung und Schadenersatz durchzusetzen. Gerade im Internetzeitalter, in dem jeder überall und sofort alles für einen großen Empfängerkreis veröffentlichen kann, nehmen Rechtsverletzungen deutlich zu.

Medienrecht

Den Begriff des Medienrechts gibt es erst seit etwa 1985. Ursprünglich wurden von dem Begriff nur das Presse- Rundfunk- und Filmrecht erfasst. Heute schließt der Begriff alle Rechtsgebiete ein, die im Zusammenhang mit Massenkommunikationsmitteln und deren Inhalten stehen. Das Medienrecht erfordert vom Rechtsanwalt Kenntnisse des Öffentlichen Rechts einschließlich des Strafrechts, des Zivil- und Vertragsrechts sowie der Multimediagesetzgebung und – besonders wichtig: Kenntnis der Rechtsprechung zur Meinungs- und Informationsfreiheit. Es steht in engem Zusammenhang mit dem Urheberrecht, Wettbewerbsrecht, Presserecht und dem Internetrecht.

Wenn in einer Zeitung Unwahres über Sie verbreitet wurde und Sie eine Gegendarstellung verlangen möchten, Sie Nacktfotos von sich im Internet finden, die Sie nicht eingestellt haben, oder als Autor eine Abmahnung bekommen haben, da sich Menschen, die in ihrem Buch oder Artikel portraitiert werden, in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt fühlen, sind Sie bei mir richtig!